In den letzten Tagen kamen eine Menge Menschen über Google auf dieses Blog, herzlich willkommen. Den Eintrag den Sie suchen finden Sie hier.
Florian Henckel von Donnersmarck hat, von mir bisher unbeachtet, schon am Tag nach der Talkshow reagiert und schnell selbst ein Blog aufgesetzt (wo es bisher auch nur einen Eintrag gibt). Das Farbschema verstärkt irgendwie meine bisherige Meinung, aber vermutlich darf ich mich von derartigen Nebensächlichkeiten nicht leiten lassen.
In den Kommentaren meines Eintrags finden sich Argumente aus beiden Lagern, pro-Donnersmarck und pro-Hübchen. Mir ging es ja zunächst mal nur um den Ton der Diskussion; wie gesagt fehlt mir das Wissen, um dem einen oder dem anderen Recht zu geben. Allerdings denke ich, dass das Bild nicht so schwarz-weiß ist wie HvD es malt, und genau das war die Aussage von Hübchen bei 3 nach 9.
Darth Donnersmarck hält sich in seinem Statement jedoch kaum zurück. Er sucht nicht den Dialog, nimmt die Einladung Hübchens zu einem Gespräch nicht an. Im Gegenteil, für mich liest sich die folgende Passage wie ein erneuter Schlag unter die Gürtellinie:
Und so stelle man sich die Situation bei einer frühen Talkshow 1962Mal schauen, wo das noch hinführt...
vor, siebzehn Jahre nach Ende des Nazireichs (als man noch nicht genau
wußte, wie man sich zu den verhängnisvollen 12 Jahren verhalten sollte)
in der ein führender deutscher Schauspieler, dem halt zufällig –oder
auch nicht so zufällig– nichts geschehen ist, sagt, so schlimm sei die
Gestapo nun wirklich nicht gewesen, man habe sie vor allem "verachtet,
verhöhnt, verlacht" und wer etwas anderes behauptet, sei ein
Propagandist in Goebbels-Tradition.
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